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Polstergütepass

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M Massivholz Massives

M Massivholz Massives Holz ist ein Phänomen, „es arbeitet immer“. Massivholz ist eines der vielfältigsten, edelsten und schönsten Naturprodukte, die für Möbel und Inneneinrichtungen verwendet werden. Es ist sprichwörtlich ein “uriges Unikat“. Hier zeigt die Natur dem Menschen, dass sie nur schwer zu bändigen ist. Nicht das massive Holz stellt sich auf den Menschen und seine Wohnung ein, sondern genau umgekehrt. Der Mensch muss sein Wohnklima auf die Natur und seine Eigenschaften einstellen. Antiquitätenbesitzer wissen das genau. Was für das Holz unerlässlich ist, ist auch für den Menschen besonders wichtig, das Wohn- und Raumklima. Das heißt im Jahresdurchschnitt 40 - 55% relative Luftfeuchtigkeit. Auch dann ist ein „Arbeiten, Verziehen, Quellen und Schwinden oder kleine Risse“ nicht zu vermeiden (siehe auch unter Luftfeuchtigkeit/Raumklima). Matratzen (Matratzen- und Bettbezugmaterialien, Polsterbetten, Wellenbildung) “Wie man sich bettet, so liegt und schläft man“ sagt ein altes Sprichwort. Etwa 25 – 30% unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen, also der wichtigen Regeneration unseres Körpers. Die Matratze und die Bettanlage spielen dabei eine ganz wesentliche Rolle. Die Matratze ist wichtiger Teil der Bettanlage und im Beratungsgespräch muss dabei auf eine passende Qualitätsabstimmung von Matratze, Bettanlage, Federholzrahmen, und Bettbezügen geachtet werden. Die ergonomische Wirkung einer Bettanlage hängt maßgeblich von dieser Abstimmung ab. Da es hier unglaublich viele Materialien und Qualitätsunterschiede gibt, bitten wir Sie in diesem ganz besonderen Fall, sich ausführlich zu informieren und beraten zu lassen. Denn: Ihr Bett ist Ihre ganz persönliche “Kraftquelle Schlaf”! Die Matratze, die Bezugsmaterialien und deren Verträglichkeit (Allergiker) müssen deshalb ganz auf Sie persönlich abgestimmt sein. Das Gewicht, die Körpergröße und Ihre Schlafgewohnheiten sind dabei ganz besonders zu berücksichtigen. Sind Sie Bauch-, Rücken- oder Seitenschläfer? Dann lassen Sie sich bitte ausführlich beraten und führen Sie ein Probeliegen durch. Zu den Nutzungseigenschaften von Matratzen gehört auch die übliche Belastbarkeit. Diese sind je nach Qualität und evtl. in Verbindung mit Funktionsteilen sehr unterschiedlich. Deshalb sind die Herstellerangaben zu den max. Belastbarkeitsgrenzen und der damit verbundene allgemeine Wissenstand unbedingt zu berücksichtigen. Bei den Qualitätsprüfungen nach der Norm für Matratzen und Polsterbetten für den allgemeinen Wohnbedarf, wird von einem durchschnittlichen Benutzergewicht von 110 bis max. 120 kg ausgegangen. Für Matratzen sind hier die Qualität, Matratzendicke und bei Boxspringanlagen die Bauhöhe der Bettanlage sehr wichtig. Lassen Sie sich bitte beraten, ob auch bei höheren Gewichtsansprüchen Sonderanfertigungen etc. möglich sind. Schlafzimmer sollten immer gut belüftet werden und die Luft- feuchtigkeit darf ca. 60% nicht übersteigen, damit Schim- mel oder Stockfl ecken vermieden werden. Vor allem in den Sommermonaten kann der Mensch über Nacht ca. 0,5 Liter Flüssigkeit abgeben. Die Unterhaltspfl ege ist deshalb besonders wichtig, regelmäßiges Wenden, Lüften und Abtrocknen der Bettwaren sollte selbstverständliche Pfl icht sein. In Bettkästen muss eine ausreichende Be- und Entlüftung vorhanden sein. Regelmäßiges Drehen und Wenden, auch die Kopfseite gegen die Fußseite, ist für die Regeneration der Materialien wichtig und beugt der Kuhlen- oder Wellenbildung vor. Je nach Benutzer (Größe, Gewicht usw.) ist im Laufe der Zeit jedoch eine gewisse Kuhlen-/Mulden- oder Wellenbildung nicht zu vermeiden. Matratzen sollten schon allein aus hygienischen Gründen ca. alle 8 – 10 Jahre erneuert werden. Toleranzen zwischen den Matratzen- und Bettenmaßen von ca. 2 cm sind im Neuzustand üblich und bei industrieller Fertigungstechnik nicht zu vermeiden. Siehe auch Bettsofas, Polsterbetten. 16

N Metallteile und Metalloberflächen allgemein Viele Möbel und Einrichtungsgegenstände haben sichtbare Metalloberfl ächen, die sich im Gebrauch bewährt haben. Das sind lackierte Metalle, anodisiertes, poliertes oder gebürstetes Aluminium, Chrom, vergoldete Oberfl ächen, Edelstahl, Hochglanzlackierung usw. Verwendung fi nden sie z. B. für Armlehnen, Anbauteile, Fußgestelle, Kufen, Rahmen, Zargen, Zierleisten usw. Die Oberfl ächen werden vielfach per Handarbeit bearbeitet, geschliffen, poliert und sind lackiert, verchromt oder pulverbeschichtet. Dabei kann es materialbedingt auf den Metalloberfl ächen zu kleinen optischen Erscheinungen kommen, z. B. Schlieren, Wellen, feinste Schleifspuren, kleinen Pickelpunkten, Orangenhauteffekten oder Schweißpunkten. Je nach Lichteinfall durch Kunstlicht, Tageslicht oder Standort sind sie mehr oder weniger sichtbar. Berücksichtigt werden dabei direkt sichtbare Frontteile oder untergeordnete bzw. verdeckte Teile. Ist die Oberfl äche geschlossen (versiegelt), handelt es sich um fertigungsbedingte und warentypische Eigenschaften bei industrieller Fertigung. Beurteilt wird die Optik im Zweifelsfall nach den Prüfkriterien und Sichtprüfungen in Anlehnung an RAL GZ 430. Sie haben auf den Gebrauch, Nutzen und Lebensdauer keinen Einfl uss. Die Reinigung- und Pfl egevorschriften der Hersteller sind unbedingt zu beachten. Allgemeines Beispiel: Zur Reinigung dieser Metalle verwenden Sie eine leichte Spülmittellösung und ein sauberes, ganz leicht Neubauten In Neubauten herrschen beim Einzug in der Regel extrem hohe Böden- und Wandfeuchtigkeiten. Überhöhte Baufeuchte und eine relative Luftfeuchtigkeit über 65%, sind in den ersten Monaten häufi g nicht zu vermeiden. Generell und vor allem in diesem Zustand dürfen keine Möbelteile direkt an die Wand gestellt werden. Ansonsten kann es schnell zu Feuchtigkeitsschäden, Aufquellen von Materialien oder gesundheitsschädlichen Schimmelpilzbildungen bzw. Stockfl ecken kommen. Die Nordseite der Gebäude ist besonders kritisch. In solchen Fällen muss bis zum vollständigen Abtrocknen der Innenwände für eine ausreichende Luftzirkulation hinter den Möbelteilen gesorgt werden. Dies ist ganz besonders wichtig. feuchtes Tuch. Auf keinen Fall Alkohol oder scheuernde Putzmittel gebrauchen, danach trocken reiben. Verchromtes oder vernickeltes Metall pfl egt man mit dem dafür vorgesehen handelsüblichen Metallreinigern. Mikrofasern Siehe unter Stoffe. Mikrofasertücher Hier hält die Werbung leider nicht immer, was sie verspricht. Nicht alles, was für Chrom, Edelstahl, Metall, Spiegel und Glas angeboten wird, ist auch gut für Möbel. Deshalb sagen wir vorsichtshalber und aus den Erfahrungen heraus: keine Mikrofasertücher für Polstermöbelbezüge, z. B. Leder, Kunstleder oder Stoffe aller Art. Weiche, saubere Tücher, z. B. Geschirrtücher oder Fensterleder sind dafür umso besser geeignet, vor allem in Verbindung mit den richtigen Reinigungsmitteln. Im Bedarfsfall fragen Sie die Fachleute. Möbelbeschläge Der sachgerechte Gebrauch von Möbeln beinhaltet bei späteren Abweichungen vom Montagezustand die Sorgfaltspfl icht zur Nachjustierung, um die dauerhafte Funktionssicherheit zu gewährleisten und Folgeschäden (z. B. bewegliche Fußstützen, Kopf- oder Armteile) auszuschließen. Siehe auch unter Funktionsmöbel Zu trockene Luft schadet Mensch und Material genauso wie zu feuchte Luft. Empfehlung der Experten im Jahresdurchschnitt 18 - 23° Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 – 55 %. Siehe dazu auch unter Aufmaß, Aufstellen, Ausrichten und Luftfeuchtigkeit/Raumklima. A B C D E F G H K L M N O P R S T U W 17 Service